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Kritische PHP-Lücke: Was Du jetzt prüfen solltest

Zwei kritische Lücken in PHP gefährden unzählige Webseiten, Onlineshops und FreeScout-Installationen. Was passiert ist, was Du jetzt prüfen solltest und wie wir Dich beim Update unterstützen.

Ein Server mit der Aufschrift PHP und einem Warndreieck, verbunden mit Webseite und E-Mail; von rechts kommt ein Update mit abgehakter Prüfliste

Im Oktober 2026 sind zwei schwere Sicherheitslücken in PHP bekannt geworden. PHP ist die Programmiersprache, auf der ein grosser Teil aller Webseiten, Onlineshops und Webanwendungen läuft – auch FreeScout. Was das für Dich bedeutet und was Du jetzt tun solltest, erklären wir hier kurz und ohne Fachchinesisch.

Was ist passiert?

PHP arbeitet unsichtbar auf dem Server. Jedes Mal, wenn jemand Deine Webseite aufruft oder ein Formular absendet, setzt PHP die Seite zusammen. Die neuen Lücken stecken nicht in einer einzelnen Webseite oder einem Plugin, sondern in PHP selbst. Betroffen sein können deshalb sehr viele Webseiten gleichzeitig.

Im schlimmsten Fall kann ein Angreifer über das Internet eigene Befehle auf dem Server ausführen – ohne Passwort. Damit wären Deine Webseite, Kundendaten und alles, was sonst auf diesem Server liegt, in Gefahr. Fachleute stufen die Lücken als kritisch ein, mit 9,2 von 10 möglichen Punkten.

Bisher sind keine Angriffe bekannt. Das ändert sich erfahrungsgemäss schnell, sobald die Details öffentlich sind.

Läuft Deine Webseite mit PHP – und weisst Du, wer sich darum kümmert?

Gibt es schon eine Lösung?

Ja. Das PHP-Projekt veröffentlicht am 21. Oktober 2026 korrigierte Fassungen. Allerdings nur für die aktuellen Versionen 8.2 bis 8.5. Wer noch PHP 8.1, 8.0 oder 7.x verwendet, bekommt keine Korrektur mehr.

Wichtig dabei

Die Korrektur muss auf dem Server eingespielt werden. Ein Update Deiner Webseite, Deines Shops oder Deiner Plugins allein schliesst diese Lücke nicht.

Was Du jetzt prüfen solltest

1. Wer ist für Deinen Server zuständig? Liegt Deine Webseite bei einem Hoster, spielt in der Regel er das Update ein. Betreibst Du einen eigenen Server, bist Du oder Dein IT-Partner gefragt.

2. Welche PHP-Version läuft? Das siehst Du meist im Verwaltungsbereich Deines Hosters, oft unter «PHP-Einstellungen» oder «PHP-Version». Steht dort 8.1 oder tiefer, solltest Du auf eine aktuelle Version wechseln.

3. Ist die Korrektur eingespielt? Frag bei Deinem Hoster nach, ob die Updates vom 21. Oktober installiert sind. Die Versionsnummer allein sagt nicht immer alles, weil manche Hoster Korrekturen einbauen, ohne die Nummer zu ändern.

4. Läuft danach noch alles? Gerade der Wechsel von einer alten PHP-Version kann ältere Plugins oder Erweiterungen stören. Erstelle vorher eine Sicherung und teste danach Deine Webseite, Formulare und Bestellungen.

Und FreeScout?

FreeScout ist ebenfalls eine PHP-Anwendung. Für Deinen Helpdesk gelten deshalb dieselben vier Punkte. Auch unsere Module sind nicht die Ursache der Lücke, und an ihnen muss nichts geändert werden. Sie laufen auf den aktuellen PHP-Versionen.

Hast Du FreeScout auf einem eigenen Server installiert, lohnt sich ein Blick auf die PHP-Version besonders: Solche Installationen laufen oft jahrelang unverändert weiter.

Wir unterstützen Dich

Nicht jedes Unternehmen hat jemanden, der sich um Server und Updates kümmert. Wir prüfen für Dich, welche PHP-Version läuft, klären das Update mit Deinem Hoster ab und bringen FreeScout und Deine Webseite auf den aktuellen Stand. Danach testen wir, ob alles wie gewohnt funktioniert.

Auf Wunsch übernehmen wir das auch regelmässig – damit die nächste Lücke geschlossen ist, bevor Du davon in den Nachrichten liest.

Möchtest Du wissen, ob Deine Webseite oder Dein FreeScout betroffen ist? Dann schauen wir es uns gemeinsam an.

Schreib uns an kontakt@letsautomate.ch oder buche direkt einen kostenlosen Kennenlerntermin.

André Zumsteg
André ZumstegGründer von let’s automate · Dein persönlicher App-Pilot

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